Der kleine Knurrhahn verreist…nach Garmisch

 

Ab und zu geht es in die Heimat Garmisch-Partenkirchen, ins schöne Werdenfelser Land.

In den letzten Jahren konnte der Eindruck entstehen, dass die Gemeinde hier überaltert und viele junge Leute abwandern. Der traditionelle Wintersportort hatte sich über Jahre auf früheren Lorbeeren als WM- und Olympiastadt ausgeruht. Da sind die österreichischen Nachbarn vorgeprescht mit Wellness-und Kinderhotels, beheizten Sesselliften und Wickeltischen in den Skihütten zu Ballermann-Sound.

Doch gerade dieser altmodische Stil hat seinen Charme. Wer braucht schon am Wochende Louis Vuitton…und immer die selben Münchner G`sichter wie unter der Woche?

Familiär und behaglich lässt es sich im Hotel Staudacher Hof nächtigen.

 

Besonders das sorgfältig und geschmackvoll renovierte Bauernhaus ist sehr zu empfehlen. Leckeres Frühstück und kreatives Abendmenü. Wellness , Indoor-und Outdoorpool, sowie eine schöne Aussensauna sind gut für die Entspannung.

Seit letztem Jahr im Mai hat Das Graseck, ein Mountain Hideaway oberhalb des Eingangs zur Partnachklamm eröffnet. Den steilen Weg kann man auch mit einer kleinen Gondel überwinden. Die Aussenanlagen müssen noch einer Schönheitskur unterzogen werden, aber Restaurant und Zimmer werden auch Designverwöhnte überzeugen. Das Hotel wird von einem Ärzteehepaar geführt: Gesundheits-Check und absolute Ruhe stehen hier im Focus.

Wer eine Ferienwohnung vorzieht, ist im wunderschönen Rosenchalet in Bestlage in der Nähe vom Hausberg gut untergebracht oder in den Lofts Freiraum-Zentral im ehemaligem Druckereigebäude im Herzen von Garmisch.

Ein Lieblingsrestaurant ist das Reindls im Partenkirchner Hof. Gediegen und ein wenig angestaubt, aber mit bestem Service, leckeren Weinen traditionelle französische Küche geniessen. Wo gibt es noch einen Hummersalat à la Walterspiel, dem einstigen Gourmetlokal im Hotel Vier Jahreszeiten?

Der Chef des Hauses Herr Holzinger hat ein Hobby, dass man so nicht erwartet: Er ist Deutschlands grösster Iron Maiden Fan und natürlich wird hier das Bier der Rockband Trooper ausgeschenkt.

 

Lecker geschmeckt hat es  auch im „Pane e Vino“, das jetzt nach Partenkirchen in die Ludwigstrasse 41 umgezogen ist und die Tapasbar Alte Druckerei in der Druckergasse 2.

nette Cafes:

  • Cafe Bar Berge
  • Centro, Bankgasse 3
  • Smaland, Marienplatz 14
  • Drehmöser9 am Hausberg
  • Artgalerie-Waffelhaus in der wunderschönen Apotheke am Marienplatz

Wunderbare Schokolade und Schoko-Bruch gibt es bei Chocolaterie Amelie, Am Kurpark 3

und ein paar schöne Läden:

  • Grasegger Trachten, Am Kurpark 8: Originaltrachten aus eigener Fertigung ohne Firlefanz
  • Rosenblatt, Olympiastr. 2: Odd Molly, TwinSet, 0039 Italy, Allude u.a. Nichts was es in München nicht gäbe, aber eine gelungene Auswahl schön präsentiert
  • KULT, Chamonixstr. 6: für Styler und coole Sachen für Kids im UG
  • Angelika, Am Kurpark 15: Schuhe und ausgesuchte Kleidung z.B. von HERZENSANGELEGENHEIT

Empfehlenswert ist auch das Buch „Streifzüge durchs Werdenfelser Land“ geschrieben von Andreas M. Bräu, Schauspieler mit Fotos von Sebastian Schoenwald. Er betreut den Knurhahn auch mit seiner Werbeagentur Wasilius natürlich aus GAP.

Die Skigebiete Hausberg, Osterfelder, Wank und Zugspitze sind den meisten Münchnern eh bekannt. Wandern kann man ausgiebig, nicht nur in die Partnachklamm, aber darüber schreibt der Knurrhahn ein andermal…

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Der kleine Knurrhahn verreist…nach Bad Gastein

image

Der kleine Knurrhahn verbringt seinen Winterurlaub im malerisch morbiden Bad Gastein. Hier haben die Inhaber vom Haus Hirt, vielen Münchner Familien sicherlich bereits bekannt als wunderbares Familienhotel, herrlich puristische und zugleich gemütliche Ferien-Lofts gebaut.

Praktischerweise sind diese auch noch in Spuckentfernung zum Hotel, so dass man dort alle Einrichtungen nutzen kann. Wenn man z.B. keine Lust hast, Frühstück selbst zuzubereiten, genießt man das super leckere Frühstücksbüffet.

Der Knurrhahn kann sich hier tippi-toppi erholen und neue Energie schöpfen, weil er einerseits im Loft seine Ruhe findet, Loft Tessa sogar mit Sauna, und andererseits das Haus Hirt mit verschmutzen darf.

Einmalig an diesem Ort ist die Mischung aus altösterreichischem K+K-Charme, bombastischer teilweise verfallener Altbauten und wieder auferstandener Architektur. Besonders auffällig im Hotel Miramonte, dem Schwesternhotel vom Haus Hirt und dem sehr lässigen Hotel Regina. Hier lässt sich die Aufbruchstimmung des gesamten Ortes besonders gut bei einem Aperitif an der Bar studieren.

Auch gastronomisch ist einiges geboten. Besonders gefallen hat dem kleinen Knurrhahn der Bertahof und der Unterberger Wirt. Die 70er-Jahre Gemütlichkeit ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das gelungene kulinarische Angebot in beiden Gasthäusern ergibt insgesamt eine absolut stimmige Mischung, wobei es den Münchnern besonders zusagen dürfte, dass hier das Preis-/Leistungsverhältnis noch in Ordnung ist.

Ein lustiger Familienausflug im Winter ist die Fahrt mit dem altmodischen Einer-Sesselift auf die Bellevue-Alm mit Einkehr in eine der schönsten Almen Östereichs „Gut Leopold“. Hinterher sausen alle mit dem Schlitten wieder ins Tal. Ein Skigebiet für die ganze Familie ist das Angertal. Anfänger und Könner kommen auf ihre Kosten und treffen sich auf einen Germknödel in der urigen Hirschenalm.

Shopping-Queens haben hier allerdings keine Freude. Es stehen viele Läden leer und Louis Vuitton wie in Kitzbühel, sucht man vergebens. Der Knurrhahn findet es aber auch gerade deshalb so angenehm.

Eine Alternative zu den Alpenlofts gibt es unterhalb auf der Kaiser-Wilhelm-Promenade: die Ferien-Chalets Kaiser Wilhelm KWP3 die von einer lieben Knurrhahn-Kundin aus Salzburg geschmackvoll ausgestattet sind.