Tarifa – unsere zweite Heimat in Spanien

 

 

Auf unserer Andalusien-Rundreise hatten wir Tarifa als letzten Spot zum Baden und Relaxen ausgewählt. Tarifa zeigt sich am Ortseingang nicht von seiner schönsten Seite. Der erste Eindruck, vorbei am sozialen Wohnungsbau ist wenig charmant. Wir erreichen unsere Bleibe, das Guesthouse Dar Cilla neben dem Tor und Eingang zur Altstadt. Martina empfängt uns freundlich und wir verlieben uns sofort in das Appartment „Amadeus“ und in die traumhafte Dachterrasse mit Blick auf die Altstadt, das Meer und Afrika.

Nur 14 km trennen Tarifa, die südlichste Stadt Europas, von Marokko. Das kleine andalusische Nest ist die windigste Kleinstadt Europas.

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Kulinarisch ist einiges geboten und wir erreichen fast alle unsere Lieblingslokale zu Fuß in der Altstadt:

Etwas außerhalb gleich nach dem Ort auf Meerseite gibt es die „Osteria del Sole“ mit selbstgemachter italienischer Pasta direkt in den Dünen mit traumhaftem Blick und ein Stück weiter das Restaurant im Hotel Hurricane romantisch beleuchtet mit Blick durch die üppigen Gartenanlagen auf das Meer.

Bestes Restaurant an der Küste ist das „El Campero“ in Barbate. Alle Teile vom Thunfisch köstlich zubereitet. Angeblich sollte man das Herz probieren, was sich aber keiner getraut hat.

Die 2 schönsten Läden in Tarifa sind das „Bonjour Tarifa“ zusammen mit dem Zero Gravity. Ausgesuchte Sneaker und angesagte Mode von Ganni, Maison Kitsuné, Champion, Norse Projects und Sunspel.

Ansonsten gibt es an jeder Ecke viele Boho-Boutiquen mit Schmuck, Hippie-Kleidern, trendy Basttaschen und Accessoires zu moderaten Preisen.

Mandala – Beachbar mit Pool haben wir einmal ausprobiert, als wir uns etwas vom Wind schützen wollten.

 

Frühstück ist am Besten und üppigsten im Cafe Azul auf der Hauptstraße kurz vor dem Eingang zur Altstadt und im Surla um die Ecke vom Stadtstrand Tarifas.

 

 

Keiner aus der Familie kann Windsurfen oder Kiten…es windet immer – mal mehr, mal weniger…mal Levante aus dem Osten, mal Poniente. Oft ist man auf der Suche nach einem windgesicherten Plätzchen. Es ist kein ausgesprochener Badeort für Familien mit Kleinkindern und trotzdem haben wir uns schon lange nicht mehr so gut erholt wie hier. Hier braucht man keine Designerhandtasche und schlürft entspannt mit Flip-Flops und zerzaustem Haar durch den Tag und auch den Abend.

Wir schlendern durch die Altstadt und lassen uns treiben. Für unsere Jungs ein Paradies: alles gechillt und lässig…

Es gibt endlose Strände, die hinter dem Ort auch vollkommen naturbelassen und unverbaut sind. Strandbäder mit Liegen und Schirmen, wie an der Adria, gibt es nur einige Orte weiter in Zahara des los Atunes. Zu den Stränden rund um Tarifa nimmt man seinen Sonnenschirm und Liegestuhl oder das Strandtuch selber mit. In manchen kleinen Buden kann man dies auch mieten.

Die schönsten Strände mit lässigen Chiringuitos sind Valdevaqueros und Bolonia. In Richtung Palamo Baja direkt hinter den Dünen gibt es das Restaurant El Mirlo mit sehr guten Fischgerichten.

Wunderbar auch für Selbstversorger. Es gibt alles frisch in der Markthalle zu kaufen. Fisch, Wurstwaren, Obst und Gemüse (nur saisonal zu unglaublichen Preisen). Brot und leckeres spanisches Gebäck gibt es in der besten Bäckerei La Tarifena. Hier unbedingt die spanischen Cajillas probieren, eine Art Lebkuchen.

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Wale und Delfine lassen sich das ganze Jahr beobachten. Am besten bei http://www.firm.org buchen.

Sehr interessant ist auch ein Tagesausflug in eine orientalische Welt nach Tanger mit der Fähre in nur 35 Minuten. Am spannendsten ist es mit einem marokkanischen Guide.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass es sich hier um einer eher armen Landstrich Spaniens handelt, einschliesslich hoher Jugendarbeitslosigkeit, Flüchtlingsproblemen und Drogen. Immer öfter wird das Idyll unterbrochen. Flüchtlinge schwimmen hier nach wie vor um ihr Leben. Winde und Strömungen machen die 14 km lange Strecke besonders gefährlich. Die Guardia Civil muss Menschen vor der Küste retten.

Ein hartes schweres Leben am Meer für die Fischer hier, die mit dem Wind kämpfen, anders als die coolen jungen Kite-Surfer, die mit dem Wind tanzen.

Tarifa selbst ist trotz alledem nach unserem Eindruck stark im Kommen und der Tourismus und idealistische Investoren tun ihr übriges dazu.

Zum Glück gibt es keine Bettenburgen in und um Tarifa. Ein schönes Appartment-Hotel  ist das  La Residencia nähe der Festung Castillo de Guzmán am Hafen. Ganz neu hat das Kook Hotel eröffnet und übernachten kann man auch in den vielen kleinen charmanten Guesthouses wie z.B. Riad Lolita.

Wir fahren Pfingsten das dritte Mal in diesem Jahr, weil uns der Ort verzaubert…

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Der kleine Knurrhahn verreist…nach Garmisch

 

Ab und zu geht es in die Heimat Garmisch-Partenkirchen, ins schöne Werdenfelser Land.

In den letzten Jahren konnte der Eindruck entstehen, dass die Gemeinde hier überaltert und viele junge Leute abwandern. Der traditionelle Wintersportort hatte sich über Jahre auf früheren Lorbeeren als WM- und Olympiastadt ausgeruht. Da sind die österreichischen Nachbarn vorgeprescht mit Wellness-und Kinderhotels, beheizten Sesselliften und Wickeltischen in den Skihütten zu Ballermann-Sound.

Doch gerade dieser altmodische Stil hat seinen Charme. Wer braucht schon am Wochende Louis Vuitton…und immer die selben Münchner G`sichter wie unter der Woche?

Familiär und behaglich lässt es sich im Hotel Staudacher Hof nächtigen.

 

Besonders das sorgfältig und geschmackvoll renovierte Bauernhaus ist sehr zu empfehlen. Leckeres Frühstück und kreatives Abendmenü. Wellness , Indoor-und Outdoorpool, sowie eine schöne Aussensauna sind gut für die Entspannung.

Seit letztem Jahr im Mai hat Das Graseck, ein Mountain Hideaway oberhalb des Eingangs zur Partnachklamm eröffnet. Den steilen Weg kann man auch mit einer kleinen Gondel überwinden. Die Aussenanlagen müssen noch einer Schönheitskur unterzogen werden, aber Restaurant und Zimmer werden auch Designverwöhnte überzeugen. Das Hotel wird von einem Ärzteehepaar geführt: Gesundheits-Check und absolute Ruhe stehen hier im Focus.

Wer eine Ferienwohnung vorzieht, ist im wunderschönen Rosenchalet in Bestlage in der Nähe vom Hausberg gut untergebracht oder in den Lofts Freiraum-Zentral im ehemaligem Druckereigebäude im Herzen von Garmisch.

Ein Lieblingsrestaurant ist das Reindls im Partenkirchner Hof. Gediegen und ein wenig angestaubt, aber mit bestem Service, leckeren Weinen traditionelle französische Küche geniessen. Wo gibt es noch einen Hummersalat à la Walterspiel, dem einstigen Gourmetlokal im Hotel Vier Jahreszeiten?

Der Chef des Hauses Herr Holzinger hat ein Hobby, dass man so nicht erwartet: Er ist Deutschlands grösster Iron Maiden Fan und natürlich wird hier das Bier der Rockband Trooper ausgeschenkt.

 

Lecker geschmeckt hat es  auch im „Pane e Vino“, das jetzt nach Partenkirchen in die Ludwigstrasse 41 umgezogen ist und die Tapasbar Alte Druckerei in der Druckergasse 2.

nette Cafes:

  • Cafe Bar Berge
  • Centro, Bankgasse 3
  • Smaland, Marienplatz 14
  • Drehmöser9 am Hausberg
  • Artgalerie-Waffelhaus in der wunderschönen Apotheke am Marienplatz

Wunderbare Schokolade und Schoko-Bruch gibt es bei Chocolaterie Amelie, Am Kurpark 3

und ein paar schöne Läden:

  • Grasegger Trachten, Am Kurpark 8: Originaltrachten aus eigener Fertigung ohne Firlefanz
  • Rosenblatt, Olympiastr. 2: Odd Molly, TwinSet, 0039 Italy, Allude u.a. Nichts was es in München nicht gäbe, aber eine gelungene Auswahl schön präsentiert
  • KULT, Chamonixstr. 6: für Styler und coole Sachen für Kids im UG
  • Angelika, Am Kurpark 15: Schuhe und ausgesuchte Kleidung z.B. von HERZENSANGELEGENHEIT

Empfehlenswert ist auch das Buch „Streifzüge durchs Werdenfelser Land“ geschrieben von Andreas M. Bräu, Schauspieler mit Fotos von Sebastian Schoenwald. Er betreut den Knurhahn auch mit seiner Werbeagentur Wasilius natürlich aus GAP.

Die Skigebiete Hausberg, Osterfelder, Wank und Zugspitze sind den meisten Münchnern eh bekannt. Wandern kann man ausgiebig, nicht nur in die Partnachklamm, aber darüber schreibt der Knurrhahn ein andermal…

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kleine Knurrhahn verreist…nach Florenz auf die Kindermesse Pitti Bimbi

imageEine wirklich schöne Messe, besonders im Sommer ist die Pitti Immagine Bimbo in Florenz im Fortezza da Basso, einem alten Fort.

Aufwendige Standaufbauten und Dekorationen angesagter, aber auch klassischer Hersteller von Kindermode und Kinderschuhe, laden zum Ordern ein und geben einen guten Überblick über die Highlights der nächsten Sommerkollektion.

Bekannt aus der Damenschuhmode ist die Firma Aniel, mit ihren butterweichen Schühchen zum Schnüren, die eigentlich aus der Welt des Ballets kommen:

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Besonders gut hat mir die Kollektion von Jarrett und Florens gefallen. Doch wahrscheinlich für den deutschen Markt sehr teuer und exklusiv…

Absolut im Trend sind die RIVIERAS, die die coolen Papas auch schon tragen…

Robuster als ein Espandrillo oder Stoffschuh wegen der Kautschuksohle und ein echter Ersatz für die Jungensandale…

Wir haben uns diesmal für ein Hotel auf der anderen Seite, etwas ausserhalb in einer Wohngegend entschieden:Riva Lofts.

Mit der Strassenbahn ( ja die gibt es, war mir auch nicht klar) 3 Stationen vom Hauptbahnhof entfernt oder mit den Fahrrädern, die man im Hotel ausleihen kann (sind leider nicht top in Schuss) fährt man lässige 10 Minuten immer am Arno entlang. Absolut empfehlenswert die Stadt mit dem Rad zu entdecken.

Die Hotelanlage, das ehemalige Privathaus eines Architekten, ist sehr schön angelegt und der kleine Pool sorgt für Erfrischung bei Temperaturen um die 30 Grad.

Die Zimmer sind minimalistisch eingerichtet und teilweise auch mit einer kleiner Kitchenette ausgestattet.

Nur das Frühstück lässt für mich als Frühstücksfan etwas zu wünschen übrig: typisch italienisch mit Cornetti, Brot, Butter, Honig und Marmelade. Für Eierspeisen oder Wurstwaren muss extra bezahlt werden.

Osterien, Trattorien, Ristoranti und WineBars gibt es an jeder Ecke. Nur unter Einheimischen is(s)t man selten. Die Toskanafraktion hat es immmer gerne slow und organic, aber dafür sind immer und überall zu viele Amerikaner in der Stadt. In der Nähe des Hotels ist Il santo bevitore, sehr lecker und nach dem ersten Messetag ist 13 Gobbi und ein hervorragendes bistecca fiorentina ein Muss.

Diesmal haben wir noch eine gute, günstige Weinbar Coquinarius ausprobiert, die durchgehend geöffnet hat und kommen sicher wieder…

Sommerschuhe – 6 Modelle für Jungs

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oben links: Stoff-Slipper von VICTORIA

oben rechts: New Balance (wir haben noch neue Farben bekommen!)

unten links: Bisgaard und Camper Voll-Lederhalbschuhe mit Reissverschluss

unten rechts: die Klassiker von Gallucci: Sandale und Segelschuh

Der kleine Knurrhahn verreist…nach Paris zur Playtime Kindermesse

Auf der Suche nach neuen Herstellern und neuen Looks sind wir diesmal nach Paris gereist. Die Playtime ist eine stylische Messe, die sehr von der nordischen Mode inspiriert wird…Auf jeder Messe gestalten bekannte und noch zu entdeckende Künstler die Räume mit Grafiken, die speziell für die Playtime erstellt wurden. Sie schaffen Installationen, die Kunst und Trend vereinen…

Als erstes bin ich aber wieder bei ANGULUS hängen geblieben. Sehr schöne und teilweise auch wasserdichte warme Schuhe aus Vollleder…eine wirkliche Alternative zu Bisgaard.

Nach dem großen Erfolg der Pom d’api Sandalen im Sommer haben wir auch ein paar wunderschöne Wintermodelle ausgesucht-so französisch…

Die wollte ich schon lange ins Sortiment aufnehmen: Pépé Kinderschuhe, handgearbeitet in Italien. Sie sind relativ teuer, aber einzigartig in Aussehen und Qualität.

Es gibt ja unzählige Hotels in Paris…Wir haben uns diesmal für das Hotel Fabric im 11. Arrondisment entschieden. Ein neues Hotel in einer ehemaligen Fabrik. Die Zimmer sind typisch für Paris sehr eng, dafür ist das Badezimmer recht gross und mit Toilettenartikeln von l`Occitane ausgestattet. Zum Frühstück gibt es sogar mehr als nur Croissants und Baguette: Wurst, Käse, frisches Obst und Joghurt, Säfte, leckere Marmelade

Auch empfehlenswert ist das Hotel Amour im neuen In-Viertel South of Pigalle mit wunderschönem Innenhof und Restaurant.

Sonntag und Montag haben in Paris viele Restaurants geschlossen. Aber um die Ecke vom Hotel haben wir das Restaurant Astier entdeckt. Ein schönes Bistro, das super nett eingerichtet ist und französische leckere Hausmannskost anbietet. Gut sollen auch Le Chemise und Glou sein. Direkt schräg gegenüber gibt es eine coole Weinbar La cave de l’insolite in der auch Kleinigkeiten zu Essen angeboten werden.

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So macht das Schuhe ordern richtig Spaß…wir kommen wieder!

Der kleine Knurrhahn verreist…nach Bad Gastein

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Der kleine Knurrhahn verbringt seinen Winterurlaub im malerisch morbiden Bad Gastein. Hier haben die Inhaber vom Haus Hirt, vielen Münchner Familien sicherlich bereits bekannt als wunderbares Familienhotel, herrlich puristische und zugleich gemütliche Ferien-Lofts gebaut.

Praktischerweise sind diese auch noch in Spuckentfernung zum Hotel, so dass man dort alle Einrichtungen nutzen kann. Wenn man z.B. keine Lust hast, Frühstück selbst zuzubereiten, genießt man das super leckere Frühstücksbüffet.

Der Knurrhahn kann sich hier tippi-toppi erholen und neue Energie schöpfen, weil er einerseits im Loft seine Ruhe findet, Loft Tessa sogar mit Sauna, und andererseits das Haus Hirt mit verschmutzen darf.

Einmalig an diesem Ort ist die Mischung aus altösterreichischem K+K-Charme, bombastischer teilweise verfallener Altbauten und wieder auferstandener Architektur. Besonders auffällig im Hotel Miramonte, dem Schwesternhotel vom Haus Hirt und dem sehr lässigen Hotel Regina. Hier lässt sich die Aufbruchstimmung des gesamten Ortes besonders gut bei einem Aperitif an der Bar studieren.

Auch gastronomisch ist einiges geboten. Besonders gefallen hat dem kleinen Knurrhahn der Bertahof und der Unterberger Wirt. Die 70er-Jahre Gemütlichkeit ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das gelungene kulinarische Angebot in beiden Gasthäusern ergibt insgesamt eine absolut stimmige Mischung, wobei es den Münchnern besonders zusagen dürfte, dass hier das Preis-/Leistungsverhältnis noch in Ordnung ist.

Ein lustiger Familienausflug im Winter ist die Fahrt mit dem altmodischen Einer-Sesselift auf die Bellevue-Alm mit Einkehr in eine der schönsten Almen Östereichs „Gut Leopold“. Hinterher sausen alle mit dem Schlitten wieder ins Tal. Ein Skigebiet für die ganze Familie ist das Angertal. Anfänger und Könner kommen auf ihre Kosten und treffen sich auf einen Germknödel in der urigen Hirschenalm.

Shopping-Queens haben hier allerdings keine Freude. Es stehen viele Läden leer und Louis Vuitton wie in Kitzbühel, sucht man vergebens. Der Knurrhahn findet es aber auch gerade deshalb so angenehm.

Eine Alternative zu den Alpenlofts gibt es unterhalb auf der Kaiser-Wilhelm-Promenade: die Ferien-Chalets Kaiser Wilhelm KWP3 die von einer lieben Knurrhahn-Kundin aus Salzburg geschmackvoll ausgestattet sind.